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März 22, 2016

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22
Mrz
2016

„ruhig Blut bewahren“

Heute möchte ich Euch von folgendem Fall berichten und über die unglaublichen Verbindungen in unseren Körpern.

In meine Praxis kommt ein 50 jähriger Mann. Er berichtet mir von plötzlichem Bluthochdruck (200 zu 120 mmHg). Bei so einem Bluthochdruck sprechen wir schon von schwerer Hypertonie (Stufe 3). Diesen Zustand hatte er seit anderthalb Tagen und es wurde nicht besser.

Darauf frage ich ihn, ob irgendwas anders ist, ob er irgendwas Anderes gemacht hat?

Seine Antwort darauf ist, dass er sich wohl verhoben hat.

Ausgehend von dieser Schilderung habe ich unsere Behandlungsuhr folgend mit Screeningtest angefangen:

Screening Test Arteria Temporalis.

Der fiel positiv aus.

Im Anschluss habe ich mit dem Muskeltest M. rhomboideus major getestet. Der Muskeltest fiel positiv aus und ich habe den schwachen Muskel getapt.

Dann habe ich den M. rhomboideus minor gestest und habe auch diesen schwachen Muskel getapt.

Als letztes habe ich den Muskel sternocleidomastoideus befundet.

Zusätzlich hatte der Patient Funktionsstörungen und Subluxationen im Brustwirbelbereich. Diese habe ich mobilisiert und behandelt.

Ergebnis:

Abends rief er mich hocherfreut an. Bluthochdruck ist wieder im normalen Bereich. Es hat sich alle reguliert und auch in den kommenden Tagen gab es keine Veränderung.

Für mich gilt daher immer wieder:

Zusammenhänge zwischen muskulärer und vaskulärer Steifheit zu beachten, gerade wenn Bluthochdruck diagnostiziert wird, sowie Funktionsstörungen der Brustwirbel in den Blick zu nehmen.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit

Eure Kristin